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Solaranlage Sonneneinstrahlung

Wenn Sie eine Solaranlage oder eine Anlage für Photovoltaik planen, sollten Sie immer auch die Sonneneinstrahlung bedenken. Denn diese spielt bei der Leistung der Anlage und auch bei der Berechnung der benötigten Anlagengröße eine wichtige Rolle.

Damit die Anlage die Kraft der Sonne optimal nutzen kann, sollte diese auf die standortbedingte, längstmögliche Sonnenstrahlung ausgerichtet sein. So kann die Sonnenstrahlung möglichts effektiv auf die Solarmodule treffen und somit für einen längeren Zeitraum die gewünschte Energie erzeugen.

Direkte und indirekte Einstrahlung auf die Solarmodule

Für die optimale Nutzung der Sonnenenergie spielen zwei verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen die direkte und die indirekte Sonneneinstrahlung. Von direkter Einstrahlung wird immer dann gesprochen, wenn die Strahlen direkt und ohne Verschattung auf die Solarmodule trifft und es somit zur maximalen Energieausbeute kommt.

Das bedeutet allerdings auch, dass die direkte Einstrahlung immer nur dann gegeben ist, wenn es keine oder nur wenigen Wolken am Himmel gibt, welche die Sonne verdecken. Auch Bäume oder hohe Häuser in der Umgebung können je nach Ausrichtung und möglicher Verschattung auch die Menge an direkter Einstrahlung reduzieren.

Die indirekte Einstrahlung ist dann gegeben, wenn das Licht reflektiert wird oder die Sonne von Wolken verdeckt ist. In einem solchen Fall kommt nur ein Bruchteil der Energie in den Solarmodulen an. Im Normalfall kann davon ausgegangen werden, dass die Module so ausgerichtet und dimensioniert werden, dass durch einen Mix aus direkten und indirekten Sonneneinstrahlungen die gewünschte Energiemenge erreicht werden kann.

Der Neigungswinkel zählt für die Berechnung

Solaranlage Sonneneinstrahlung
Solaranlage Sonneneinstrahlung ©ASonne30 – stock.adobe.com

Neben der direkten und indirekten Sonneneinstrahlung spielt bei der Photovoltaik und auch bei der Solarthermie der Einstrahlwinkel eine wichtige Rolle. Denn dieser entscheidet durchaus mit, mit welchen Erträgen Sie bei Ihrer Anlage rechnen können.

Sonneneinstrahlung

Der Neigungswinkel bestimmt, in welchem Winkel die Sonnenstrahlen auf die Modul-Oberflächen treffen. Je näher dieser Wert an 90 Grad liegt, umso mehr Energie kann transportiert und aufgenommen werden.

In Deutschland ist es beispielsweise so, dass die Winkel in der Regel bei 30 Grad aufgestellt werden. In Kombination mit dem Sonnenstand in Deutschland lässt sich mit dieser Einstellung das Maximum an Energie aus den Solarmodulen und der Sonneneinstrahlung herausholen. Hierfür wird immer das sogenannte Tagesmittel herangezogen.

Das Tagesmittel bedeutet, dass über den gesamten Tag verteilt bei diesem Neigungswinkel die höchstmögliche Energie aus den Strahlen der Sonne gezogen werden kann. Allerdings sind die 30 Grad kein exakter Wert. Dieser wird vom aufstellenden Fachmann im Regelfall separat ermittelt und entsprechend Ihres Standortes optimiert. Somit kann die Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage effektiv betrieben werden.

Individuelle Berechnung passend zu Aufstellort und Gebäudeform

Es ist kaum sinnvoll möglich, eine Solaranlage oder eine Photovoltaik-Anlage ohne Kenntnisse von Standort und Dachform zu berechnen. Denn diese Faktoren spielen eine wichtige Rolle und bestimmen unter anderem die benötigte Größe der Anlage für einen funktionellen Betrieb.

Aus diesem Grund sollten Sie, wenn Sie eine eigene Anlage wünschen, zunächst einmal eine unverbindliche Berechnung durchführen lassen. Investieren Sie jetzt in die Zukunft und in Ihr eigenes System und nutzen Sie die Möglichkeit einer individuellen und angepassten Berechnung. So holen Sie mit Ihrer Anlage das Optimum aus der Sonneneinstrahlung heraus.

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