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Solaranlage reinigen

Wer eine eigene PV-Anlage besitzt, sollte diese auch regelmäßig warten und somit auch säubern. Denn nur eine saubere und somit absolut funktionelle Anlage erreicht die von Ihnen erwarteten Spitzenwerte bei der Stromerzeugung.

Wir zeigen Ihnen, warum die Reinigung der eigenen PV-Anlage durchaus sinnvoll ist und in welchem Maße Sie durch die regelmäßige Reinigung Vorteile erzielen können. Zudem verraten wir Ihnen, worauf es bei der Reinigung ankommt und was Sie unbedingt beachten sollten.

Das Funktionsprinzip der PV-Anlage

Zunächst einmal ist wichtig, dass Sie das Funktionsprinzip der meisten PV-Anlagen verstehen. In den Modulen der Anlage befinden sich Solarzellen, welche einen Teil der einfallenden Sonnenstrahlen in Energie, also in Strom umwandelt. Je nach Schaltung der Zellen untereinander, kann der Ausfall einer Zelle bereits die Leistung der nächsten Zellen in Mitleidenschaft ziehen.

Das bedeutet allerdings auch, dass sich die volle Leistung der Anlage nur erreichen lässt, wenn diese an keiner Stelle eingeschränkt wird. Möchten Sie also möglichst viel Energie produzieren, egal ob Sie diese selbst verbrauchen oder gegen die Einspeisevergütung in das Stromnetz einspeisen, sollten Sie die Anlage warten und auch reinigen.

Doch betrachten wir diesen Punkt einmal genauer.

Warum überhaupt die PV-Anlage reinigen?

Solaranlage reinigen
Solaranlage reinigen ©franco lucato – stock.adobe.com

Eigentlich gehen die meisten Menschen davon aus, dass sich PV-Anlagen durch Regen und Schnee beinahe von allein reinigen und somit keine weiteren Arbeiten notwendig sind. Das stimmt allerdings nur in Teilen und hängt nicht zuletzt mit der Neigung der einzelnen Module zusammen.

Grundsätzlich kann man durchaus sagen, dass steiler montierte Solarmodule sich durch Regen oder auch Schnee relativ gut selbst reinigen. Das gilt aber vor allem für Verschmutzungen, welche sich einfach wegwaschen lassen.

Stärkere Verschmutzungen, wie beispielsweise verklebte Pollen, aber auch Vogelkot trocknen an und können anschließend nicht mehr auf natürliche Weise entfernt werden.

Das reduziert über kurz oder lang die Leistung der Anlage. Verzichten Sie über einen längeren Zeitpunkt auf eine solche Reinigung, kann die Leistung der Anlage immer weiter absinken, was deren Wirtschaftlichkeit und Ihre Rendite gefährdet. Es gilt also diesem Problem vorzubeugen.

Der richtige Zeitpunkt für die Reinigung

In der Regel genügt es die Anlage einmal pro Jahr oder alle zwei Jahre zu reinigen. Die Frequenz hängt maßgeblich von der Verschmutzung der Anlage ab. Bäume in unmittelbarer Nähe oder auch andere Dächer können beispielsweise die Verschmutzung mit Vogelkot verstärken. Während freistehende Anlagen in der Regel deutlich sauberer bleiben.

Betrachten wir nun einmal, in welcher Jahreszeit sich eine Reinigung überhaupt lohnt.

Reinigung im Frühjahr: Bereit für den Sommer

Wenn die ersten Sonnenstrahlen die sommerlichen Temperaturen einleiten, ist die Reinigung durchaus sinnvoll. Sie bereiten durch die Säuberung die Anlage auf die Hochsaison vor, damit diese im Sommer die volle Leistung bieten kann.

Durchaus eine gute Wahl, welche ebenso von vielen anderen Nutzern getroffen wird. Im Frühjahr kann sich eine Reinigung der Anlage durchaus für Sie rentieren.

Reinigung im Herbst: Den Winter im Blick

Doch auch die Säuberung der Anlage im Herbst bietet Vorteile. Zwar nicht für die unmittelbare Leistung der Anlage, aber bei der Reinigung der Anlage können auch kleinere Schäden oder Probleme schneller bemerkt werden.

Sie machen die Anlage somit bereit für den Winter und beugen noch vor der kalten Jahreszeit weiteren Schäden vor. Das rentiert sich ebenfalls hinsichtlich der potenziellen Reparaturkosten deutlich.

Selbst reinigen oder eine Fachfirma beauftragen?

Natürlich stellt sich noch die Frage, ob Sie die Reinigung der PV-Anlage selbst übernehmen oder eine Fachfirma beauftragen sollen. Das hängt maßgeblich von der Position der Anlage ab. Ist das Dach für Sie gut zugänglich und können Sie die Anlage ohne ein eigenes Risiko gründlich reinigen? Dann können Sie sich die Kosten einer Firma sparen.

Ist die Reinigung mit Risiken verbunden oder die Anlage ohne Maschinen und Geräte kaum zu erreichen, sollten Sie in jedem Fall einen Experten beauftragen. Das kostet zwar Geld, dafür ist dieser bei der Arbeit umfassend versichert.

Reinigung in Eigenregie: Das müssen Sie unbedingt beachten

Sollten Sie die Anlage in Eigenregie reinigen wollen, denken Sie daran, dass PV-Module durchaus empfindlich sind. Vermeiden Sie scheuernde und aggressive Reinigungsmittel und zu festes Reinigungsmaterial.

Auch der Einsatz eines Hochdruckreinigers kommt nicht in Frage. Vermeiden Sie in jedem Fall Schäden an den Modulen. Die Reinigung kann sonst teurer werden, als Sie es erwarten würden.

Kosten sparen bei der Reinigungsfirma: So verringern Sie die Kosten

Wenn Sie eine Firma mit der Reinigung beauftragen können Sie durch langfristige Verträge häufig Kosten sparen. Binden Sie die Firma für fünf Jahre oder länger an die Reinigung, kann es durchaus Rabatte geben. Fragen Sie in jedem Fall nach, denn dies kann bares Geld sparen.

Die Reinigungskosten in jedem Fall mit einberechnen: Die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten

Denken Sie an die Reinigungskosten, wenn Sie die Wirtschaftlichkeit der Anlage berechnen. Neben der Wartung der Anlage gehört auch die Reinigung zu den laufenden Nebenkosten, welche bei der Kalkulation gerne vergessen werden.

Vergleichen Sie die Kosten der verschiedenen Anlagen und denken Sie an Wartung und Reinigung

Nutzen Sie unsere Angebote, um einen schnellen und direkten Vergleich der verschiedenen Lösungen und Anlagen zu ermöglichen. So können Sie nicht nur deren Kosten überblicken, sondern sich auch über die Reinigungskosten bei Firmen in Ihrer Nähe informieren. Je mehr Informationen zur Verfügung stehen, umso leichter können Sie sich entscheiden.

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