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Solaranlage Haus Kosten | Kaufen

Die Solaranlage am Haus und ihre Kosten

Bei einem Haus eine Solaranlage zu installieren ist sinnvoll. Wir informieren Sie über die Preise und darüber, wie sich die einzelnen Kostenpunkte ergeben!

Die Solaranlage am Haus: Die Kosten im Überblick

Solaranlagen sind nicht nur enorm beliebt, sondern bieten auch viele Vorteile. Dennoch handelt es sich bei den Anlagen um eine durchaus kostenintensive Investition, sodass Sie genau wissen sollten, wie sich die Preise der Anlagen zusammensetzen.

Wir haben für Sie einmal die verschiedenen Kostenpunkte aufgeschlüsselt und zeigen Ihnen, wie Sie noch günstiger an eine eigene Solaranlage kommen können.

Eigene Solaranlagen sind günstiger, als Sie denken

Viele Menschen haben bei Solaranlagen noch Preise im Hinterkopf, welche vor 20 oder 25 Jahren aufgerufen wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren Solaranlagen noch sehr teuer und somit nur für wenige Menschen wirklich erschwinglich.

Selbst damals konnten die Anlagen zwar bereits profitabel betrieben werden und eine Rendite erzielen, doch die Investitionshöhe am Anfang war eine echte Hürde.

Solaranlage Haus
Solaranlage Haus ©LianeM – stock.adobe.com

Die Preisentwicklung der Solaranlagen im Detail

Im Jahr 2004 mussten Sie bei Solaranlagen mit Preisen von rund 4.500 Euro pro Kilowattpeak (kWp) rechnen. Da konnte eine eigene Anlage auf dem Einfamilienhaus schon einmal rund 40.000 Euro kosten.

Aktuell liegen die Preise zwischen 1.300 und 1.500 Euro pro kWp, sodass Sie eine eigene Anlage für weniger als 10.000 Euro problemlos realisieren können.

Diese Kostenpunkte sind wichtig

Wenn Sie eine eigene Anlage für Ihr Haus planen, sollten Sie wissen, welche Teile für die hohen Kosten verantwortlich sind. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Preise zusammensetzen und wo besonders starke Kostensteigerungen zu erwarten sind.

Der Preis für die Anlage selbst

Bei Solaranlagen beeinflussen zwei Komponenten die Preise besonders stark. Das sind zum einen die Solarmodule, welche je nach Wirkungsgrad unterschiedlich teuer sein können.

Doch auch der Wechselrichter schlägt teuer zu Buche, da dieser nicht nur die Umwandlung des erzeugten Stroms übernimmt, sondern zugleich auch die ganze Anlage kontrolliert und überwacht.

Im Vergleich zu diesen beiden Bauteilen kosten die Montagesysteme und die Verkabelung nur noch einen kleinen Teil der Gesamtkosten.

Die Montagekosten

Auch die Montage ist nicht günstig. Denn es gilt nicht nur die Solarmodule am Dach zu befestigen, sondern diese auch mit dem Wechselrichter und dem Hausanschluss zu verkabeln.

Bei bereits bewohnten Immobilien besonders schwierig, da die Kabel in der Regel in den Wänden verlegt werden. Aus diesem Grund können die Montagekosten auch sehr stark variieren.

Wenn die Kabel bei einem Neubau bereits während der Bauphase verlegt werden können, so minimiert das die Montagekosten deutlich. Bei einem bereits bewohnten Eigenheim ist der Aufwand ungleich größer, sodass auch die Montagekosten in diesem Zusammenhang ansteigen.

Anlagen mit Stromspeicher

Sie können den Preis der Anlage nochmals deutlich in die Höhe schrauben, wenn Sie die eigene Anlage mit einem passenden Stromspeicher ergänzen. Denn diese sind noch immer sehr teurer und können vielfach problemlos an die Preise der Solaranlagen selbst heranreichen.

Dennoch entscheiden sich immer mehr Menschen für eine solche Variante. Denn mit einem Stromspeicher können Sie einen viel größeren Teil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen und somit finanziell viel stärker von der Anlage profitieren.

Trotz der höheren Investitionskosten können Sie somit problemlos die Rendite der gesamten Anlage verbessern und die Investition noch attraktiver machen.

Förderung senkt die Preise deutlich

Auch wenn die Stromspeicher auf den ersten Blick sehr teuer erscheinen, so rentieren sich diese für die meisten Nutzer dennoch deutlich. Vor allem, da die Preise durch die in Deutschland noch mögliche Förderung ein wenig angeglichen werden.

Denn die KfW-Bank bietet für Stromspeicher ein eigenes Förderprogramm mit vielen Vorteilen. Zum einen profitieren Sie von den sehr niedrigen Zinsen der KfW, welche zudem über einen sehr langen Zeitraum festgeschrieben werden können.

Somit müssen Sie bei der Finanzierung keine Zinssteigerung fürchten. Zum anderen gibt es bei den Finanzierungen einen sogenannten Tilgungszuschuss. Dieser ist in seiner Höhe abhängig von der Größe der gewählten Anlage.

Sie erhalten einen Zuschuss von rund 600 Euro pro kWp, sodass Sie bei großen Solaranlagen durchaus einige tausend Euro für den Stromspeicher einsparen können.

Aus diesem Grund macht die Förderung den Kauf einer Anlage mit Stromspeicher umso verlockender.

AufDach- oder InDach-Montage: Ein Blick auf die Kostenentwicklung

Bei Solaranlagen wird zwischen der AufDach- und der InDach-Montage unterschieden. Zumindest bei den in Deutschland üblichen Schrägdächern.

Die Aufdach-Montage ist die klassische Solaranlage, wie Sie auf vielen Dächern zu finden ist. Über eine begrenzte Fläche hinweg werden die Solarmodule über den Dachziegeln an Montageschienen befestigt, welche mit dem Dachstuhl verbunden sind.

InDach-Solaranlagen sind allerdings echte Solardächer, bei denen die komplette Dacheindeckung durch die Solarmodule ersetzt wird. Diese Anlagen sind zwar teurer in der Anschaffung, bieten im Gegenzug aber auch eine enorme Leistung. Schließlich kann die ganze Dachfläche des Hauses für die Stromerzeugung genutzt werden.

Fazit: Solaranlagen lassen eine hohe Rendite erwarten

Da die Preise für Solaranlagen in den letzten Jahren enorm weit abgeschmolzen sind, werden diese Anlagen für immer mehr Menschen zu einer attraktiven Investition. Dank der Förderung ist auch eine Anlage mit Speicher für viele wieder finanzierbar geworden.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand. Zum einen schonen Sie die Umwelt, auf der anderen Seite dürfen Sie von Ihrer Anlage auch eine gute und stabile Rendite erwarten.

Nutzen Sie einfach unser praktisches Tool, um sich selbst eine passende Anlage nach Ihren Wünschen zusammenstellen zu lassen. So erhalten Sie nicht nur einen Überblick über die Preise der Anlage, sondern können anhand der Leistungswerte auch die mögliche Rendite berechnen. Und können sich viel einfacher für eine eigene Solaranlage entscheiden.

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