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Solaranlage Einspeisevergütung | Einspeisung

Die Einspeisevergütung bei der Solaranlage: Die Kalkulation

Selbstverständlich spielt der Umweltschutz bei Solaranlagen häufig eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung. Doch eine solche Investition soll sich für die meisten Personen auch lohnen.

Das bedeutet, dass eine solche Anlage eine Rendite erzielen sollte. Um einen Anreiz zum Nutzen der Solarenergie zu setzen, hat sich die Regierung entschlossen, die Einspeisung des Stroms in das allgemeine Stromnetz zu vergüten.

Sie erhalten also Geld, wenn Sie den Strom einspeisen. Dabei ist jedoch wichtig zu wissen, welche Vor- und Nachteile ein solches System mit sich bringt und worauf Sie in jedem Fall achten sollten.

Was ist überhaupt die Einspeisevergütung?

Wenn die Solarzellen der Anlagen Strom erzeugen, muss dieser sofort abgenommen werden. Zumindest sofern kein Stromspeicher verbaut ist. Ohne einen solchen muss der Strom entweder im Haushalt direkt genutzt werden, oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Wenn Sie den Strom einspeisen, profitiert der Stromversorger, welcher den Strom zum normalen Preis an seine Kunden weiterreichen kann. Damit dies nicht so ist, werden Sie für jeden eingespeisten Strom entsprechend vergütet.

Sie profitieren also direkt davon, dass Sie den Strom an den Energieversorger liefern und dieser bezahlt Sie für den Strom.

Die indirekte Förderung durch die lange Festschreibung

Bei der Vergütung handelt es sich mehr oder minder um eine indirekte Förderung der Solarenergie. Denn durch diese Festschreibung der Preise für einen festen Zeitraum erhalten Sie eine Investitionssicherheit und somit den Komfort sich sicher für die moderne Variante der Stromerzeugung zu entscheiden.

Solaranlage Einspeisevergütung
Solaranlage Einspeisevergütung ©Dagmar Breu – stock.adobe.com

Sollte nun die Zahl der Solaranlagen in Deutschland enorm stark zunehmen, kann die Politik allerdings die Dauer der Festschreibung ändern. Allerdings nur für neue Nutzer und nicht für Menschen, welche bereits von der Vergütung profitieren.

Somit hat die Politik ein Steuerinstrument zur Hand, um die Zahl der neuen Anlagen konstant zu halten.

Sie können viel einfacher die Rendite berechnen

Der Vorteil der auf lange Zeit festgelegten Vergütung ist vor allem rechnerischer Natur. Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, möchte in der Regel eine Rendite erzielen und somit mit seiner Investition einen Gewinn erwirtschaften.

Würden nun die Zahlungen schwanken und wären den üblichen Mechaniken des Marktes unterworfen, wäre das ein enormes Risiko, welches die meisten Privatnutzer nicht bereit sind einzugehen.

Durch die festgeschriebenen Preise hingegen können Sie sehr bequem ausrechnen, welche Summen Sie einnehmen werden, wenn Ihre Anlage die durchschnittliche Menge an Energie produziert. Somit sind Sie auf der sicheren Seite!

Vorsicht vor der Steuer!

Sobald Sie den von Ihrer Anlage erzeugten Strom in das allgemeine Netz einspeisen, gelten Sie für den Staat als “Unternehmer”. Sie handeln in Augen des Finanzamts gewerblich. Allerdings nur aus steuerrechtlicher Perspektive und nicht aus der Ordnungspolitischen.

Sie benötigen also keinen Gewerbeschein, müssen aber den Gewinn durch die Vergütung versteuern. Das bedeutet, dass die Summe ein wenig kleiner ausfällt, als Sie es sich bestimmt auf den ersten Blick ausgerechnet haben.

Aus diesem Grund dürfen Sie bei der Kalkulation nicht die gesamte Summe berechnen, sondern sollten immer mit rund 2/3 der Höhe der Vergütung rechnen.

Einspeisen oder selbst nutzen? Eine Frage des Prinzips

Die Alternative zum Einspeisen des Stroms ist der Eigenverbrauch. Diesen können Sie allerdings nur signifikant erhöhen, wenn Sie über einen eigenen Stromspeicher verfügen. In diesem Fall würde am Tag der Speicher über die Anlage gefüllt, sodass Sie am Abend den Strom einfach nutzen können.

Dabei ist es natürlich wichtig, dass der Speicher die richtige Größe besitzt. Ist er zu klein, müssen Sie noch weiteren Strom beziehen. Ist der Speicher zu groß, entgeht Ihnen ein Teil der möglichen Vergütung.

Grundsätzlich ist es in der Regel so, dass sich der Eigenverbrauch deutlich rechnet. Vergleichen Sie einfach den aktuellen Wert der Vergütung und den Strompreis. Sie werden feststellen, dass sich die eigene Nutzung des erzeugten Stroms in den meisten Fällen für Sie rechnet.

Stromspeicher können teuer sein: Qualität zahlt sich aus

Allerdings kosten Stromspeicher auch bares Geld und sind somit nicht sonderlich günstig. Dennoch entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Solaranlage mit eigenem Speicher.

Der Grund ist simpel: Es rechnet sich. Häufig können Sie mit einer solchen Anlage sogar eine noch höhere Rendite erzielen, obwohl die Investitionskosten viel höher sind. Denn Sie sparen bei der Stromrechnung so viel Geld, dass sich das gesamte System in seinen Kosten viel schneller amortisiert.

Auch die Peripherie wird bei Stromspeichern teurer

Denken Sie bei der Planung und Kalkulation bitte auch daran, dass in Kombination mit einem Stromspeicher auch eine erweiterte Peripherie notwendig wird. Sie müssen beispielsweise ein leistungsstarkes Energiemanagementsystem einbauen, welches die Verteilung des erzeugten Stroms regelt. Das kostet ebenfalls ein wenig mehr Geld, ist aber, wie oben bereits erwähnt, dennoch rentabel.

Holen Sie sich ganz bequem individuelle Vergleichsangebote

Wichtig ist zunächst einmal, eine solche Anlage vollständig und mit realistischen Zahlen zu kalkulieren und sich auf dieser Basis entscheiden zu können.

Nutzen Sie dafür einfach unseren Vergleichsrechner. Sie geben die grundlegenden Daten der von Ihnen gewünschten Anlage ein und wir berechnen für Sie individuelle Vergleichsangebote aus Ihrer Region.

So haben Sie konkrete Zahlen vorliegen, können sich über die Kosten und die Leistung informieren und auch die Rendite berechnen!

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