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Photovoltaikanlage Funktion einfach erklärt

Die Photovoltaikanlage und ihre Funktion: einfach erklärt

Die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage ist einfach erklärt. Es gibt viele Komponenten, welche perfekt miteinander harmonieren. Wir erklären die Funktionen!

Die Photovoltaikanlage: Die Funktion einfach erklärt

Sie überlegen sich eine eigene Photovoltaikanlage zu nutzen und möchten sich über deren Funktionen informieren? Dann sind Sie hier an der richtigen Adresse.

Wir erklären simpel und einfach die Funktion einer Photovoltaikanlage und worauf es bei den Komponenten zu achten gilt.

Die Komponenten der Photovoltaikanlage im Überblick

Eine Photovoltaikanlage besteht aus vielen unterschiedlichen Komponenten, welche im Optimalfall hervorragend miteinander harmonieren. Je besser die verschiedenen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, umso höher die potentielle Leistung der Anlage.

Auch bei der Wahl der Anlage sollten Sie auf die Auswahl der Komponenten achten. Das ist vor allem bei Komplettsystemen durchaus sinnvoll. Schließlich muss die Photovoltaikanlage zu Ihnen und Ihren Anforderungen passen.

Die Solarmodule in verschiedenen Ausführungen

Bei den Solarmodulen gibt es enorm große Unterschiede. Das gilt sowohl für den Aufbau der Module als auch für deren Wirkungsgrad. Grundsätzlich wird zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen unterschieden.

Solarmodule Aufbau und Wirkungsgrad
Solarmodule: Aufbau und Wirkungsgrad ©@nt – stock.adobe.com

Zudem gibt es Module in unterschiedlicher Dicke mit verschiedenen Anforderungen an die Unterlüftung und die Umgebungstemperatur. Hier kann es enorme Unterschiede geben.

Monokristalline Module

Monokristalline Module zeichnen sich vor allem durch ihren sehr hohen Wirkungsgrad aus. Moderne Module können einen Wirkungsgrad von bis zu 22 Prozent erreichen. Das bedeutet, dass bis zu 22 Prozent der eintreffenden Sonnenenergie von den Modulen in Strom umgewandelt werden können.

Allerdings sind monokristalline Module mit höheren Herstellungskosten verbunden und somit auch für Sie deutlich teurer in der Anschaffung.

Polykristalline Module

Polykristalline Module sind deutlich günstiger in der Herstellung und somit auch für Sie in der Anschaffung. Allerdings erreichen diese Module in der Regel nur einen Wirkungsgrad zwischen 15 und 20 Prozent.

Dennoch bietet sich mit polykristallinen Modulen eine gute Möglichkeit um Kosten zu sparen und die Anlage ein wenig zu optimieren.

Photovoltaikanlage Funktion
Funktion einer Photovoltaikanlage ©RomainQuéré – stock.adobe.com

Verschiedene Montagesysteme der Photovoltaik

Um die Photovoltaikanlage zu befestigen, kommen verschiedene Montagesysteme zum Einsatz. Welches System genutzt wird, hängt nicht zuletzt von der Art des Gebäudes, der Dachform, aber auch vom Zeitpunkt der Montage ab.

AufDach-Montage

Die klassische AufDach-Montage wird in der Regel bei Bestandsimmobilien genutzt. Dabei wird das Montagesystem über Dachhaken mit dem Dachstuhl verbunden. Die normalen Dachziegel bleiben erhalten und schützen weiterhin die Immobilie.

InDach-Montage

Solarmodule InDach
Solarmodule InDach ©pureshot – stock.adobe.com

Die InDach-Montage kommt vor allem bei Neubauten oder bei anstehenden Dachsanierungen zum Einsatz.

Die Solarmodule ersetzen dabei die normale Dacheindeckung. Das spart Kosten und sorgt für ein einheitliches Bild.

Flachdach-Montagesysteme

Flachdach-Montagesysteme sind ähnlich aufgebaut wie Freiland-Montagesysteme und bieten durchaus Vorteile. So kann der Neigungswinkel der Solarmodule optimal angepasst werden.

Es gibt sogar elektrisch betriebene Montagesysteme, bei welchen sich der Winkel und die Ausrichtung der Module am Sonnenstand orientiert. Diese Lösungen sind allerdings enorm teuer und in der Regel nicht notwendig.

Im Normalfall werden die Photovoltaikmodule bei dieser Variante in einem Winkel zwischen 10 und 20 Grad aufgestellt.

Flachdach Solarmodule
Flachdach Montagesysteme ©leungchopan – stock.adobe.com

Der Wechselrichter und seine Funktion

Der Wechselrichter übernimmt eine wichtige Aufgabe bei der Photovoltaikanlage. Denn die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, welcher von unseren Elektrogeräten nicht genutzt werden kann. Im Wechselrichter wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt.

Nach der Umwandlung kann der Strom entweder selbst genutzt, gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden. Zudem übernehmen moderne Wechselrichter weitere Funktionen wie die Überwachung der Solaranlage und die Optimierung der Leistungen.

Außerdem hat der Wechselrichter eine Schutzfunktion und trennt im Notfall die Photovoltaikanlage vom Stromnetz. Aus diesem Grund ist ein Wechselrichter durchaus teuer und muss zudem an die Leistung der Photovoltaikanlage angepasst werden.

Die Verkabelung der PV-Anlage

Die Kabel bei einer Photovoltaikanlage verbinden die Solarmodule miteinander und sind für den Transport der Energie zum Wechselrichter verantwortlich. Da die Verkabelung Wind und Wetter ausgesetzt ist, kommt es auf hochwertige und bestens abgeschirmte Kabel an.

Zudem werden unterschiedliche Kabel genutzt. Denn die Verkabelung der Solarmodule und die Verkabelung bis zum Wechselrichter benötigt Gleichstromkabel. Hinter dem Wechselrichter kommen normalen Wechselstromkabel zum Einsatz. Auch wenn die Kosten kaum ins Gewicht fallen, sollten Sie bei der Verkabelung auf keinen Fall sparen.

Der Stromspeicher – vielfältig und flexibel

Stromspeicher sind ebenfalls sehr beliebt und können die eigene Photovoltaikanlage perfekt ergänzen. Denn diese Stromspeicher nehmen den erzeugten Strom auf und geben diesen dann ab, wenn Sie den Strom benötigen. Durch die Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch deutlich in die Höhe treiben. Es gibt sowohl klassische Blei-Säuren-Batterien als auch moderne Lithium-Ionen-Stromspeicher. 

Empfehlenswert sind vor allem die modernen Lithium-Ionen-Stromspeicher, da diese über eine deutlich höhere Lebensdauer und eine höhere Funktionalität verfügen.

Photovoltaikanlage Funktion und Eigenverbrauch
Photovoltaikanlage Funktion und Eigenverbrauch ©Eleonore H – stock.adobe.com

Die verschiedenen Zählertypen

Auch die Stromzähler sind wichtig bei einer Photovoltaikanlage. Allerdings gibt es viele verschiedene Zählertypen.

Der Verbrauchszähler ist in jedem Haushalt vorhanden und zählt den Strom, welcher aus dem Energienetz bezogen wird.

Wenn Sie einen Teil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen möchten, sollten Sie einen Eigenverbrauchzähler installieren. So können Sie den Anteil des selbst verbrauchten Stroms exakt ermitteln.

Der Einspeisezähler misst die Strommenge, welche von Ihnen an das Stromnetz abgegeben wird. Sie können den Zähler selbst anschaffen oder diesen beim Energieversorger mieten. Dieser Zähler ist wichtig für die Einspeisevergütung.

Fazit: Die Funktionsweise kennen ist wichtig

Wenn Sie sich für eine eigene Photovoltaikanlage entscheiden, sollten Sie wissen, wie die verschiedenen Komponenten zusammenarbeiten. Nur so können Sie sich für die richtige Auswahl entscheiden und eine möglichst leistungsstarke Anlage aufbauen.

Nutzen Sie zusätzlich einen Stromspeicher, können Sie den Eigenverbrauch nochmals deutlich erhöhen. Nutzen Sie die einfache Möglichkeit und lassen Sie sich über uns die verschiedenen Anlagen unverbindlich und kostenfrei berechnen.

So können Sie die Leistung der verschiedenen Anlagen viel einfacher vergleichen. Einfach die Wunsch-Konfiguration zusammenstellen und uns den Vergleich vornehmen lassen.

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