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Photovoltaikanlage Förderung

Solarenergie ist zukunftsträchtig, lohnenswert und ausbaufähig. Auch wenn nach 2012 die Einspeisevergütung deutlich gesenkt wurde, so sprechen neben Umweltfaktoren auch Fördermittel dafür, auf fossile Energie zu verzichten und in Photovoltaik zu investieren.

Die Bundesregierung sieht in der Gewährung von Förderungen der Photovoltaik in Deutschland nach wie vor einen wichtigen Anreiz. Bis 2030 sollen Erneuerbare Energien 65 % des Bruttostromverbrauches betragen.

Dieses Ziel kann durch nicht zuletzt durch den Zubau von Photovoltaik-Anlagen erreicht werden. Die Einsparungen beim Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, steuerliche Vorteile und Förderungen machen einen nicht unerheblichen Anteil an den Gestehungskosten aus.

Langfristig gesehen sparen Sie also doppelt: Zu der Förderung für Photovoltaikanlagen kommt eine ganze oder zunehmende Unabhängigkeit von Stromanbietern und steigenden Strompreisen.

Staatliche Förderung für Photovoltaik-Anlagen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine nationale Förderung, die unter der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen steht. Zu den Hauptprogrammen dieser Bank gehören Finanzierungen im Bereich Bauen, Energiesparen und Wohnen.

Für die Neuanschaffung einer PV-Anlage kann die Förderung ebenso wie für die Installation der Anlage oder Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen beantragt werden. Die staatliche Förderung ist an grundlegende Voraussetzungen geknüpft.

Im Gegenzug locken variable Kredithöhen – auch ohne den Einsatz von Eigenmitteln – und Laufzeiten, tilgungsfreie Zeiträume und ein günstiger Zinssatz.

Voraussetzungen für Photovoltaik Förderung durch die KfW

Um Mittel für eine PV-Anlage von der KfW zu bekommen, muss die Anlage den Anforderungen des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) entsprechen. Primar ist hier das Ziel, mit dieser Photovoltaik-Förderung den Eigenverbrauch zu erwirtschaften.

Nicht für den Eigenbedarf verbrauchter Solarstrom ist in das öffentliche Netz einzuspeisen und somit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Hierfür fällt eine Einspeisevergütung an, die Ihre eigenen Kosten für die Errichtung der Anlage senkt.

Wesentlich ist auch, dass das Gebäude, auf dem die PV-Anlage errichtet wird, nicht ausschließlich zum Zwecke der Stromerzeugung gebaut wurde. Die Kombination mit anderen Zuschüssen ist bei der Förderung der Photovoltaik-Anlage über die KfW möglich.

Daneben kann dieser Kredit auch auf Maßnahmen wie der Sanierung des Hausdaches erstreckt werden, um den Bau der PV-Anlage erst möglich und sinnvoll zu machen.

Andere Wege der PV-Anlage-Förderung

Neben der KfW geben auch andere Bankinstitute Kredite für die Errichtung von Photovoltaikanlagen und die Anschaffung von Stromspeichern. Mitunter lohnt es sich, Kredite von “grünen Banken” wie der Umweltbank, der Hausbank und der KfW zu vergleichen und den individuell günstigsten in Anspruch zu nehmen.

Photovoltaikanlage Förderung
Photovoltaikanlage Förderung ©Africa Studio – stock.adobe.com

Auch einige Bundesländer haben eigene Programme aufgestellt, die zur Förderung einer Photovoltaik-Anlage dienen. Die hessische Landesbausparkasse untestützt Solareinrichtungen in Hessen und Thüringen. In Thüringen existiert daneben noch die Förderung “Solar Invest”.

Hiervon profitieren nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Mieter von Wohn- und Gewerberäumen. In Nordrhein-Westfalen steht Interessierten “Progres” zur Verfügung. Hier wird unter anderem auch der Ausbau von Erneuerbaren Energien gefördert. Auch Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen stellen Fördermittel zur Verfügung, damit der Ausbau von Photovoltaik in Deutschland vorangeht.

BAFA-Solarförderung für Wärmeerzeugung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sieht die Zukunft der Stromversorgung ebenfalls in der Solarthermie. Bei der BAFA-Solarförderung locken Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro. Diese staatliche Förderung kann für Anlagen bis zu einer Kollektorenfläche von 100 Quadratmetern in Anspruch genommen werden.

Sie ist zweckgebunden und wird für ausschließliche Warmwasserbereitung und Raumheizung, für die Zuführung der Wärme und Kälte in entsprechende Netze und für solare Kälteerzeugung gewährt. Für welche Kollektoren der Zuschuss gewährt wird, kann jeweils aktuell auf der Internetseite des BAFA eingesehen oder beim Fachmann erfragt werden.

Kosten sparen mit dem eigenen Stromspeicher

Aber nicht nur für den direkten Eigenverbrauch, sondern ebenso für stationäre Stromspeicher gibt es Zuschüsse. So soll die Förderung für Photovoltaik-Speicher dafür sorgen, dass auch nachts und witterungsunabhängig gleichbleibend Strom für den eigenen Haushalt vorhanden ist.

Kombinieren Sie Solaranlage und Stromspeicher

Mit der Kombination Solaranlage und Stromspeicher lässt sich eine Unabhängigkeit von Stromerzeugern erreichen bzw. diese minimieren. Bei der Speicherkapazität lohnt es sich, auf den tatsächlichen Bedarf zu achten, ohne jedoch den Zukunftstrend aus den Augen zu verlieren.

Zu kleine Speicher bewirken, dass für den Eigenverbrauch nicht immer ausreichend Energie zur Verfügung steht. Bei einem zu großen Speicher kann durch die zu hohe Speicherkapazität die Einspeisung – und somit die Entschädigung – ins öffentliche Netz entfallen.

PV: Anlage, Förderung und Planung – Beratung durch den Fachmann

Bei der Planung einer solaren Stromversorgung, der Auswahl der in Betracht kommenden Module und Speicher zahlt es sich aus, die Beratung des Fachmannes umfassend in Anspruch zu nehmen.

Wichtig: Der Fachmann hilft nicht nur bei rein technischen Aspekten, sondern ist auch der kompetente Ansprechpartner, wenn es um die Förderung der Photovoltaik-Anlage geht.

Er weiß um die Voraussetzungen, die für die Erlangung der Fördermittel im jeweiligen Bundesland nötig sind. Welche baulichen Maßnahmen und welche Ergänzungsmöglichkeiten beim Antrag für die Errichtung oder den Ausbau einer Photovoltaik-Anlage integriert sein sollten sagt Ihnen ebenfalls Ihr Fachmann in Sachen Erneuerbare Energie.

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