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Photovoltaikanlage Beratung

Seit der Einleitung der Energiewende wächst die Bedeutung von Sonnenenergie (Photovoltaik) bei der Stromerzeugung in Deutschland.

Der Anblick einer Photovoltaikanlage auf einem Dach ist längst zur gesellschaftlichen Normalität geworden. 2017 erreichte der Anteil von Photovoltaik an der Bruttostromerzeugung in Deutschland bereits 6,1 % – Tendenz steigend.

Vieles spricht also dafür, in diese umweltfreundliche Form der Energieversorgung zu investieren.

Lohnen sich die Investitionskosten für eine PV-Anlage?

Wenn Sie ein attraktives Investitionsprojekt prüfen und sich insgesamt unabhängiger von Steigerungen beim Strompreis machen wollen, dann sollten Sie sich mit einer Photovoltaikanlage näher befassen. Der folgende Beitrag zeigt, wie es um die Wirtschaftlichkeit bestellt ist und welche Faktoren bei der Planung entscheidend sind.

Staatliche Fördermöglichkeiten, eine berechenbare Einspeisevergütung sowie innovative Speichertechnik sprechen als grundlegende Rahmenbedingungen klar für die Investition in eine moderne PV-Anlage.

Wer Wirtschaftlichkeit bemessen will, muss Klarheit über die Nutzung erlangen

Ganz in diesem Sinne sollten Sie sich überlegen, wie groß die Photovoltaikanlage sein soll bzw. welches Investitionsbudget Sie nutzen können. Je nach Leistungsstärke der Anlage können Sie den erzeugten Strom selbst nutzen, um die Ausgaben für Strom deutlich zu senken und in puncto Energieversorgung autarker zu werden.

Darüber hinaus haben Sie die Option, erzeugten Solarstrom in das Netz einzuspeisen und dafür eine staatlich garantierte Vergütung zu erhalten. In diesem Falle kann es bei einem sonnenverwöhnten Standort sein, dass die Amortisationszeit nur wenige Jahre dauert.

Sobald die Kosten durch die Einspeisevergütung oder Einsparungen bei Ausgaben für Strom gedeckt sind, werden Sie Gewinne einfahren. Je eher dies der Fall ist, desto wirtschaftlicher und rentabler ist die Investition in eine moderne PV-Anlage.

Hinweise zur aktuellen Preisentwicklung

Photovoltaikanlage Beratung
Photovoltaikanlage Beratung ©vencav – stock.adobe.com

Bei der zweiten Variante (Einspeisevergütung) ist momentan noch von einer guten Wirtschaftlichkeit und auch Rendite als weiterem Entscheidungsfaktor auszugehen. Denn durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung ist gesichert, dass die Investitionskosten wieder reinkommen. Generell steuert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisevergütung marktregulierend.

Das heißt, dass diese Vergütung in Zukunft tendenziell sinken wird. Insofern sollte die Entscheidung für eine PV-Anlage nicht allzu lange hinausgeschoben werden. Generell sollten Sie die gesamte Preisentwicklung im Blick haben: Durch den regen Wettbewerb und neue Innovationen werden die Preise für neue Anlagen tendenziell sinken, sodass eine Investition erstrebenswerter wird.

In den letzten Jahren sind die Investitionskosten für Solarenergie erheblich gesunken. Nicht aus Zufall entscheiden sich immer mehr Immobilienbesitzern für diesen langfristigen Beitrag zum Umweltschutz.

Übersicht: Faktoren für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage

Wenn Sie mit einer Photovoltaikanlage in jeder Hinsicht strahlende Aussichten genießen möchten, sollten Sie bei einer individuellen Wirtschaftlichkeitsberechnung folgende Aspekte auf der Rechnung haben. Je nach Projekt und Komponenten gilt es, alle relevanten Einflussfaktoren konkret zu beziffern:

  • gesamte Investitionskosten
  • laufende Betriebs- sowie Wartungskosten
  • U. zu berücksichtigende Finanzierungskosten
  • Berücksichtigung von Zinssatz und Inflationsrate
  • erwartete Einspeisemenge bzw. Anteil des Eigenverbrauches
  • Preisentwicklung für Energie insgesamt

Es liegt in der Natur der Sache, dass gerade die letzten beiden Faktoren erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt sind: Eine exakte Prognose ist kaum möglich. Da diese Zahlen aber für die Analyse der Wirtschaftlichkeit eine sehr entscheidende Rolle spielen, sollte mit realistischen Annahmen geplant werden.

An dieser Stelle zeigt sich, dass eine unabhängige Fachberatung notwendig erscheint, um die Vorteilhaftigkeit einer Investition in Photovoltaik ganzheitlich einschätzen zu können.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Diese Frage sollte eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung der genannten Faktoren beantworten. Letztlich sind aber auch Ihre eigenen wirtschaftlichen und umweltorientierten Ziele entscheidend. Eine Photovoltaikanlage ist wirtschaftlich, wenn sie sich rechnet, d.h. die Kosten amortisiert sind und die Investition langfristig Gewinne möglich macht.

Marktanalysen in Deutschland zeigen, dass eine aus eigenen Mitteln finanzierte PV-Anlage eine Amortisationszeit von 11 bis 13 Jahren aufweist. Im Falle der Fremdfinanzierung steigt die Amortisationszeit auf 13 bis 15 Jahre. Was die ebenfalls interessierende Rendite angeht, so liegt diese durchschnittlich gesehen in Deutschland zwischen 3 und 5 %.

Dabei handelt es sich angesichts des sehr geringen Risikos um eine attraktive Rendite, die in Kombination mit der überschaubaren Amortisationszeit für die Investition in diese zukunftsorientierte Technologie spricht.

Fazit: Lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage?

Noch kann diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden, denn die aktuellen Rahmenbedingungen (insbesondere auch die historisch niedrigen Zinsen) sprechen klar dafür. Allerdings werden sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren verschlechtern, da die Einspeisevergütung sinken wird.

Dadurch kann sich die Wirtschaftlichkeit verschlechtern, da sich die Amortisationszeit verlängern wird. Wenn Sie angesichts dieser Entwicklung noch optimale Ausgangsbedingungen nutzen wollen, sollten Sie möglichst zeitnah eine Investition in Photovoltaik anstreben. Angesichts der Tatsache, dass es von Banken kaum noch Zinsen gibt, handelt es sich um eine attraktive Kapitalanlage ohne nennenswertes Risiko.

Angebot anfordern und Investition von Experten durchrechnen lassen

Sie sollten ein individuelles Angebot anfordern und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage mit Blick auf alle hier diskutierten Faktoren durchrechnen lassen. Hier zeigt sich der große Vorteil der zahlenbasierten Planbarkeit dieser Investition. Denn mit dem Datum der Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage wissen Sie genau, mit welcher Einspeisevergütung Sie pro Kilowattstunde Strom rechnen können.

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