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Photovoltaikanlage

Photovoltaik: Alle Infos zu den Anlagen auf einen Blick

Photovoltaikanlagen liegen im Trend. Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen übersichtlich und strukturiert zusammengefasst. Einfach und sicher!

Die Photovoltaikanlage auf einen Blick

Sie wünschen sich eine eigene Photovoltaikanlage und möchten sich umfassend über das Thema informieren? Wir haben für Sie alle wichtigen Fakten rund um die Photovoltaik, die verschiedenen Anlagen und deren Aufbau übersichtlich zusammengefasst.

So können Sie offene Fragen viel einfacher beantworten und sich mit dem Gedanken an eine eigene Anlage vertraut machen. Einfach, unkompliziert und schnell erfahren Sie hier alles Wissenswerte über die verschiedenen Photovoltaikanlagen.

Warum überhaupt eine Solaranlage kaufen?

Selbstverständlich hat jeder Mensch eigene Gründe und eine eigene Motivation, sich eine eigene Solaranlage zu kaufen und montieren zu lassen.

Doch in der Regel sind es vor allem drei Gründe, welche die meisten Menschen zum Kauf einer eigenen PV-Anlage motivieren. Neben dem Umweltschutz und der Entlastung der Umwelt durch die eigene Stromerzeugung spielen sowohl finanzielle Gründe als auch die steigende Unabhängigkeit bei den meisten Menschen eine wichtige Rolle.

Photovoltaikanlage kaufen
Photovoltaikanlage kaufen ©Zstock – stock.adobe.com

Mit dem akuten Anstieg der Elektromobilität können sich die Schwerpunkte natürlich ändern. Wir haben einmal einen Blick auf die drei wichtigsten Beweggründe geworfen.

Die PV-Anlage als Unterstützung der Umwelt

Wenn Sie sich nicht dezidiert für den teuren Ökostrom entscheiden, werden Sie von Ihrem Stromanbieter in der Regel mit einem Energiemix beliefert. Darunter fällt unter anderem Strom, welcher in Kohlekraftwerken erzeugt wird.

Photovoltaikanlage Umwelt
©vencav – stock.adobe.com

Viele Menschen möchten aus diesem Grund so wenig Strom vom Stromanbieter wie möglich beziehen und bevorzugen die Erzeugung des eigenen Haushaltsstroms. Über eine Solaranlage ist dies problemlos und einfach möglich.

Zumal die Anlagen im Betrieb kaum Probleme bereiten und die Umwelt nicht aktiv belasten. So können Sie Ihren ganz persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten und den notwendigen Strom ganz einfach selbst erzeugen.

Das gilt auch dann, wenn Sie Elektrofahrzeuge oder Elektrofahrräder nutzen und diese somit umweltschonend über die eigene Anlage aufladen lassen.

Persönliche Freiheit – die Unabhängigkeit stärken

Mit einer eigenen Solaranlage machen Sie sich zudem noch deutlich unabhängiger von Faktoren wie dem steigenden Strompreis und der allgemeinen Stromversorgung.

Vor allem dann, wenn Sie sich für eine Anlage mit eigenem Speichersystem entscheiden, können Sie in vielen Monaten des Jahres praktisch vollständig auf den Zukauf von Strom verzichten. Das bedeutet vor allem eine finanzielle Unabhängigkeit, da Ihnen steigende Stromkosten praktisch keine Sorgen mehr machen müssen.

Auch bei einem eigenen Elektrofahrzeug profitieren Sie deutlich von der eigenen Solaranlage. Schließlich können Sie somit die Transportkosten problemlos auf ein Minimum reduzieren. Eine passende Wallbox für die eigene Garage ist hier das Mittel der Wahl.

Finanzielle Vorteile als Argument für den Kauf

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage ist auch immer ein finanzielles Interesse verbunden. Zwar müssen Sie zunächst einmal Geld in die Anlage investieren, doch diese Kosten fallen langfristig nicht ins Gewicht.

Denn durch eine Solaranlage lässt sich in beinahe allen Fällen eine sehr gute Rendite erzielen. Zum einen erhalten Sie das Geld der Einspeisevergütung. Auf der anderen Seite können Sie durch den Eigenverbrauch bei der Stromrechnung viel Geld sparen.

Wählen Sie eine Anlage komplett mit Speicher, profitieren Sie langfristig finanziell nochmals deutlicher. Es gibt also viele finanzielle Gründe, welche für den Kauf einer eigenen Anlage sprechen.

Aus diesen Komponenten setzt sich eine PV-Anlage zusammen

Um die Funktion einer Solaranlage zu verstehen, sollten Sie die verschiedenen Komponenten kennen. Denn erst in ihrem optimalen Zusammenspiel kann die Photovoltaik die von Ihnen gewünschte, nutzbare Energie erzeugen.

Aus diesem Grund haben wir für Sie die einzelnen Komponenten der Solaranlage einmal übersichtlich aufgelistet.

Verschiedene Solarmodule mit unterschiedlicher Leistung

Die Module sind das Herzstück der Anlage und erzeugen bei Sonnenlicht Gleichstrom. Dabei werden die Solarzellen in festen Verbünden in den Modulen zusammengefasst und die verschiedenen Solarmodule miteinander verbunden.

Grundsätzlich wird zwischen monokristallinen und polykristallinen Solarmodulen unterschieden. Die Varianten unterscheiden sich dabei sowohl im Preis als auch in der Leistung. Denn bei Solarmodulen wird im Wirkungsgrad unterschieden. Je höher der Wirkungsgrad, umso mehr Energie kann aus dem eintreffenden Sonnenlicht gewonnen werden.

Photovoltaikanlage Module
Photovoltaikanlage Module ©bilanol – stock.adobe.com

Monokristalline Solarmodule können einen Wirkungsgrad von bis zu 22 Prozent aufweisen. Damit erzeugen diese also deutlich mehr Energie, als die vergleichbaren polykristallinen Module. Die höhere Leistung wird leider auch durch höhere Herstellungskosten und somit auch durch höhere Kosten für Sie erkauft.

Polykristalline Module hingegen sind günstiger in der Fertigung und somit auch im Preis. Dafür weisen diese Module nur einen Wirkungsgrad zwischen 15 und 20 Prozent auf. Sie erzeugen also bei gleicher Fläche weniger Energie.

Sie können somit durch die Wahl der Module nicht nur die Leistungsfähigkeit der Anlage bestimmen, sondern auch in Teilen den Preis direkt beeinflussen.

Der Wechselrichter – Das Hirn der Anlage

Der Wechselrichter ist für die Funktion der gesamten Anlage verantwortlich und übernimmt dabei gleich mehrere Funktionen.

Zum einen ist er dafür verantwortlich, den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umzuwandeln. Moderne Wechselrichter bewältigen diese Aufgabe mit kaum wahrnehmbaren Energieverlusten.

Auf der anderen Seite ist der Wechselrichter auch für die Überwachung und Kontrolle der gesamten Anlage zuständig. Kommt es beispielsweise zu Problemen oder schwankenden Spannungen, kann der Wechselrichter das gesamte System vom Stromnetz trennen.

Aus diesem Grund sind Wechselrichter auch relativ teuer in der Anschaffung und müssen passend zur Größe und Leistung der Anlage gewählt werden.

Die Verkabelung der PV-Anlage

Viele angehende Besitzer einer Solaranlage vernachlässigen den Gedanken an die Verkabelung. Dabei spielen die Kabel eine wichtige Rolle.

Zum einen verbinden diese die einzelnen Solarmodule miteinander und sind dabei Wind und Wetter ausgesetzt. Hier müssen hochwertige und gut isolierte Kabel genutzt werden. Kommt es zu Schäden an den Kabeln, kann dies die Leistung der Anlage deutlich reduzieren.

Auch im Haus müssen passende Kabel verlegt werden, damit der Strom zum Wechselrichter und auch zum Hausanschluss geleitet werden kann. Wählen Sie eine Anlage komplett mit Speicher, muss auch dieser über die Verkabelung angebunden werden.

Es lohnt sich in jedem Fall bei Photovoltaikanlagen auf eine hochwertige Verkabelung zu achten. Diese steigert die Kosten der Anlage kaum, macht sich aber auf Dauer deutlich bemerkbar.

Die Befestigungs- und Montagesysteme der PV-Anlagen

Eine sichere Befestigung ist bei Photovoltaikanlagen besonders wichtig. Denn in der Regel sind die Module nicht nur dem Wetter ausgesetzt, sondern auch der Wind kann heftig an den Anlagen zerren.

Photovoltaikanlage Fachfirma Montage
Photovoltaikanlage Montage ©anatoliy_gleb – stock.adobe.com

Aus diesem Grund setzen die meisten Anbieter auf besonders stabile und somit sichere Lösungen. Hinzu wird natürlich auch noch bei den Montagesystemen unterschieden.

Für den Boden oder Flachdächer gibt es bestimmte Montagesysteme, welche die freie Ausrichtung der Solarmodule erlauben. So können diese passend ausgerichtet und im richtigen Winkel aufgestellt werden.

Für alle anderen Dachformen stellt sich vor allem die Frage, ob eine AufDach- oder eine InDach-Montage gewünscht wird.

InDach und AufDach – eine zukunftsweisende Entscheidung

Bei der AufDach-Montage werden die Befestigungssysteme mit Dachhaken mit dem Dachstuhl verbunden. Die normale Dacheindeckung aus Dachziegeln bleibt erhalten und über diesen wird die Photovoltaikanlage installiert. Das ist der klassische Aufbau, welcher sich seit vielen Jahren bewährt hat.

Doch die Zeiten ändern sich aktuell. Experten gehen davon aus, dass wir unter anderem auch durch die stärkere Elektromobilität in Zukunft deutlich mehr Strom selbst erzeugen sollten. Das bedeutet, dass PV-Anlagen in Zukunft beinahe doppelt so groß dimensioniert sein müssten.

Hier können InDach-Systeme die richtige Wahl sein. Bei diesen ersetzen die Solarmodule die gesamte Dacheindeckung, sodass eine sehr große Fläche realisiert werden kann.

Photovoltaikanlage Indach
Photovoltaikanlage Indach ©danielschoenen – stock.adobe.com

Vor allem bei Neubauten oder bei anstehenden Dachsanierungen sollten Sie die InDach-Montage in jedem Fall in Erwägung ziehen. So sparen Sie bares Geld und erhalten eine Anlage mit sehr großer Leistungsbandbreite.

Photovoltaik durch Speicher erweitern

Photovoltaikanlagen komplett mit Speicher werden immer beliebter. Denn ohne Speicher wird der größte Teil der erzeugten Energie direkt in das Energienetz eingespeist. Das liegt daran, dass die meiste Energie in der Mittagszeit erzeugt wird, wenn viele Menschen überhaupt nicht Zuhause sind.

Der Eigenverbrauch liegt im Durchschnitt bei gerade einmal 30 Prozent. Durch einen eigenen Energiespeicher können Sie den Anteil deutlich erhöhen. Auf dem Markt sind zwei verschiedene Speichersysteme im Einsatz.

Blei-Säure-Stromspeicher

Die Blei-Säure-Stromspeicher sind die ältere Variante und eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Die Speicher sind sowohl in ihrer Leistung als auch in ihrer Lebensdauer sehr eingeschränkt und überzeugen nur noch durch ihren günstigen Preis. Dennoch raten wir in der heutigen Zeit von diesen Lösungen ab. Sie müssten ansonsten rund alle fünf Jahre neue Speicher kaufen.

Lithium-Ionen-Stromspeicher

Die teuren, aber modernen Lithium-Ionen-Speicher überzeugen durch ihre Leistung und durch ihre Lebensdauer. Sie können 20 Jahre und mehr ohne einen großen Leistungsverlust betrieben werden. Dafür sind diese Speicherlösungen in der Anschaffung deutlich teurer. Wenn Sie eine Anlage komplett mit Speicher wählen, sollten Sie auf diese Speicherlösung zurückgreifen.

Die Kosten einer Photovoltaikanlage im Überblick

Selbstverständlich stellt sich auch die Frage nach den Preisen der verschiedenen Photovoltaikanlagen. Grundsätzlich sind die Preise allerdings in den letzten Jahren rapide gesunken.

Lag der Preis pro Kilowattpeak im Jahr 2004 noch bei rund 4.500 Euro, so müssen Sie heute gerade einmal zwischen 1.400 und 1.500 Euro für die gleiche Leistung zahlen.

Das bedeutet für Sie, dass eine Anlage für ein Einfamilienhaus nur selten mehr als 8.000 Euro inklusive Montage kostet. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen für eigene Photovoltaikanlagen entscheiden.

Zudem wählen viele Familien direkt die Anlage komplett mit Speicher. Das steigert zwar den Preis der Anlage nochmals deutlich und kann diesen sogar verdoppeln, aufgrund des höheren Eigenverbrauchs steigt allerdings langfristig die Rendite auch ebenso deutlich an.

Möglichkeiten der Finanzierung durch Banken

Die Preise der Solaranlagen sind deutlich gesunken. Dennoch ist die Finanzierung noch immer der übliche Weg, um sich den Traum von der eigenen PV-Anlage zu erfüllen. Das ist mehr als verständlich, sind die Zinsen im Augenblick ja auch traumhaft attraktiv.

Viele Banken und Kreditinstitute haben für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen eigene Produkte entwickelt, welche von den Verbrauchern gerne angenommen werden. Dank der niedrigen Preise der Anlagen verzichten die meisten Banken bei guter Bonität zudem auf weitere Sicherheiten. Hier hat sich in den letzten Jahren eniges getan.

Nutzen Sie den Rechner um Kosten und Nutzen zu kalkulieren

Um die Finanzierung der Anlage und auch deren Kostenstellen genauer zu berechnen, können Sie auf die verschiedenen Rechner im Netz zurückgreifen. Diese können Sie natürlich auch nutzen, um die Leistung einer PV-Anlage oder die zu erwartende Rendite zu berechnen.

Denken Sie bei all den Berechnungen allerdings immer an die Steuer. Denn diese wird von vielen Menschen vergessen, welche sich am Ende wundern, warum die Rendite der eigenen Anlage deutlich kleiner ausfällt als erstmals berechnet.

Mit dem passenden Rechner können Sie allerdings zumindest gute Näherungswerte erreichen und sich somit einen schnellen Überblick verschaffen. Je nach Funktion kann der Rechner unterschiedliche Daten und Fakten ausgeben.

Die Förderung für Photovoltaik nutzen

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hält Deutschland keine aktive Förderung für Solaranlagen oder Speichersysteme bereit. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Förderung gibt.

Denn neben der bundesweiten Förderung gibt es auch lokale Angebote einzelner Bundesländer oder Gemeinden, welche Sie gegebenenfalls nutzen können. Fragen Sie am besten in Ihrer Gemeinde einmal nach, ob es für Sie eine bestimmte Förderung gibt.

Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland indirekte Förderungen. Zum einen werden Sie bei der Finanzierung oftmals von der KfW unterstützt, welche unter anderem Programme zur Förderung von Speichersystemen anbietet.

Diese Finanzierungen verfügen über einen Tilgungszuschuss, sodass Sie viel Geld sparen können. Und auch die Einspeisevergütung ist eine Art von Förderung, da der private Nutzer vor den Schwankungen des Marktes geschützt wird und die Anlage sich im Laufe der Jahre selbst amortisiert.

Die Wartung der Photovoltaikanlage beachten

Wie alle technischen Geräte sollte auch die Photovoltaikanlage gewartet werden. Zwar werden die Anlagen als wartungsarm bezeichnet, dennoch rentiert sich eine regelmäßige Wartung in den allermeisten Fällen.

Denn bei der Wartung können bereits kleine Schäden entdeckt und direkt behoben werden. Werden diese Schäden nicht frühzeitig bemerkt, weiten diese sich in der Regel deutlich aus. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Ausfall der Anlage kommen, was teure Reparaturen nach sich zieht.

Häufig bieten die Montagefirmen ihren Kunden eigene Wartungsverträge an. Langfristige Verträge rechnen sich vor allem finanziell für Sie, da so die Kosten für die einzelne Wartung sinken.

Die Reinigung der PV-Anlage

Viele Besitzer vergessen tatsächlich, ihre PV-Anlage zu reinigen. Das ist in vielen Fällen auch nicht notwendig, da sich die Anlage durch Regen oder Schnee selbst reinigt. Da die Solarmodule in einem bestimmten Winkel angeordnet sind, fließt das Wasser mit dem Dreck ganz einfach ab.

Photovoltaikanlage Reinigung
Photovoltaikanlage Reinigung ©abriendomundo – stock.adobe.com

Das gilt allerdings nicht für feste und festklebende Verschmutzungen wie beispielsweise Vogelkot oder auch aufgeplatzte Früchte. Kommen mehrere dieser Verschmutzungen zusammen, können diese die Leistung der gesamten Anlage in Mitleidenschaft ziehen.

Je nach Montageort und Größe der Anlage können Sie diese selbst reinigen oder auch eine Fachfirma mit der Reinigung beauftragen. Beim selbst reinigen ist auf eine schonende und vorsichtige Reinigung zu achten. In der Regel raten wir allerdings dazu, die Reinigung an eine Fachfirma auszulagern. In der Regel rentiert sich dies für Sie deutlich.

Einspeisevergütung und Eigenverbrauch im Überblick

Um mit der PV-Anlage eine Rendite zu erzielen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen der direkte Geldgewinn durch die Einspeisevergütung. Auf der anderen Seite die persönlichen Einsparungen durch den Eigenverbrauch. Wir haben für Sie beide Faktoren einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Einspeisevergütung – fester Preis für 20 Jahre

Die Einspeisevergütung wird von der Bundesnetzagentur festgelegt und orientiert sich am Preis der Anlagen und am Interesse an der Photovoltaik in der Bevölkerung. Es handelt sich praktisch und ein Steuerelement des Gesetzgebers.

Die Höhe der Einspeisevergütung wird für 20 Jahre festgelegt. Wenn Sie also heute Ihre neue Anlage anmelden, dann erhalten Sie für 20 Jahre immer den gleichen Betrag pro Kilowattstunde vom Energielieferanten. Egal wie sich der Strompreis am Markt entwickelt.

Somit können Sie für 20 Jahre mit relativ gleichbleibenden Einnahmen durch die Einspeisevergütung rechnen.

Der Eigenverbrauch – sparen Sie bares Geld

Wenn Sie die Energie der Anlage selbst verbrauchen, verringert sich natürlich die Summe, welche durch die Einspeisevergütung erzielt wird. Dafür sparen Sie allerdings bares Geld bei der Stromrechnung, da Sie weniger Strom vom Netzanbieter beziehen müssen.

Bei steigenden Strompreisen steigt somit auch gleichzeitig Ihre Rendite nachhaltig an. In der Regel rentiert sich somit ein steigender Eigenverbrauch für Sie am stärksten.

Photovoltaikanlagen und die Steuer

Die Steuer wird von vielen Menschen bei der Planung der Photovoltaikanlage nicht mitberücksichtigt. Dabei spielt die Steuer durchaus eine Rolle. Denn Sie müssen die Einnahmen durch die Einspeisevergütung selbstverständlich auch besteuern.

Somit sinkt die Höhe der Vergütung nochmals deutlich, was sich in der Rendite der Anlage niederschlägt.  Wenn Sie also die eigene Anlage durchrechnen, dann sollten Sie die Steuer immer mitberücksichtigen.

Häufig rentiert sich auch ein Termin mit dem Steuerberater vor dem Kauf. Dieser kann Ihnen zeigen, worauf Sie beim Kaufen einer PV-Anlage steuerlich noch achten sollten.

Komplettangebote lohnen sich häufig

Wenn Sie eine PV-Anlage komplett mit Speicher wählen und somit vor allem auf den Eigenverbrauch setzen, profitieren Sie in der Regel am meisten. Achten Sie dabei auf die verschiedenen Komplettangebote.

Funktion und Zusammenspiel der verschiedenen Elemente sind in diesen Systemen in der Regel gut erprobt und getestet. Zudem sinken durch solche Komplettsysteme die Kosten für die Anlage in vielen Fällen nochmals deutlich.

Wenn Sie sich für eine passende Anlage entscheiden, wählen Sie immer einen Anbieter aus Ihrer Region. Denn so erhalten Sie einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort, welcher Ihnen bei Fragen oder Problemen zur Seite steht.

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