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Photovoltaik Zweifamilienhaus | Kosten | Eigenverbrauch

Photovoltaik im Zweifamilienhaus – wichtige Fakten für Sie

In einem Zweifamilienhaus kann sich eine PV-Anlage rentieren. Eine gute Absprache und eine umfassende Planung sind dabei enorm wichtig. Alles auf einen Blick!

Photovoltaik beim Zweifamilienhaus – das müssen Sie wissen

Wenn Sie in einem Zweifamilienhaus wohnen oder dort wohnen werden, sollten Sie sich Gedanken über eine Photovoltaik-Anlage machen. Eine passende PV-Anlage bietet Ihnen die Möglichkeit bares Geld bei der Stromrechnung zu sparen und zudem über kurz oder lang eine signifikante Rendite zu erzielen.

Wir zeigen Ihnen, worauf es bei einer PV-Anlage im Zweifamilienhaus überhaupt ankommt und worauf Sie achten sollten!

Eine gute Absprache ist wichtig

In einem Zweifamilienhaus spielt die Absprache bei der Planung einer PV-Anlage eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für Doppelhaushälften als auch für Zweifamilienhäuser, in welchen Sie gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern das Haus bewohnen.

Denn wenn beide Parteien von der Leistung der PV-Anlage profitieren möchten, müssen auch beide Parteien bei der Finanzierung der Anlage mit einbezogen werden. Grundsätzlich ist es ratsam, die Installation der Anlage und deren Nutzung und Verantwortlichkeiten vertraglich zu regeln.

Das klingt misstrauisch, hat sich aber in der Regel deutlich bewährt. Je klarer die Absprachen zwischen den verschiedenen Parteien im Haus und je klarer diese kommuniziert werden, umso entspannter können Sie sich auf Ihre Anlage freuen.

AufDach- oder InDach – Neubau und Sanierungen sind Sonderfälle

Sie können grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Varianten wählen. Es gibt sowohl die klassischen AufDach-Anlagen und die immer beliebter werdenden InDach-Anlagen.

Die InDach-Anlagen rentieren sich vor allem dann ganz besonders, wenn Sie die PV-Anlage bei einem Neubau planen oder eine Dachsanierung ansteht.

Da die InDach-Anlage die klassischen Dachziegel ersetzt, sparen Sie direkt die Kosten für die normale Dacheindeckung. Somit sparen Sie deutlich an Kosten und können somit die Rendite der PV-Anlage deutlich erhöhen.

Kommt eine PV-Anlage für Sie überhaupt in Frage?

Natürlich ist nicht jedes Zweifamilienhaus für eine eigene PV-Anlage geeignet. Denn sowohl die Größe des Daches als auch die Dachneigung und die Position der Immobilie sind wichtig.

Photovoltaik Zweifamilienhaus
©reimax16 – stock.adobe.com

Wenn beispielsweise das Dach von umstehenden Gebäuden beschattet wird, kann es schwierig werden, eine PV-Anlage sinnvoll zu nutzen. Neben dem direkten Blick auf Ihr Dach können Sie über das Solarkataster einen ersten Einblick über die verschiedenen Möglichkeiten erhalten.

Auch ein Blick in die Bauunterlagen und die Baupläne können Ihnen die Ausrichtung des Daches und die Dachneigung verraten. So wissen Sie schnell, ob eine PV-Anlage auf Ihrem Zweifamilienhaus grundsätzlich in Frage kommt.

Warum eine PV-Anlage bei einem Zweifamilienhaus sinnvoll ist

Grundsätzlich ist es so, dass im Durchschnitt nur rund 30 Prozent des erzeugten Stroms überhaupt selbst verbraucht wird. Der Rest wird in das Stromnetz eingespeist.

Wenn jedoch zwei Familien beziehungsweise zwei Haushalte von der Photovoltaik profitieren, steigt somit auch der Anteil des selbst verbrauchten Stroms in der Regel an. Und den Strom selbst zu verbrauchen ist immer die finanziell bessere Wahl.

Aus diesem Grund rentiert sich eine PV-Anlage bei einem Zweifamilienhaus sogar noch stärker, als bei einem Einfamilienhaus.

Welche Größe und Leistung muss die Anlage aufweisen können

Die Leistung der Anlage muss natürlich auch zu einem Zweifamilienhaus passen. Der limitierende Faktor ist hierbei in der Regel die verfügbare Dachfläche in der richtigen Ausrichtung.

Grundsätzlich können Sie ungefähr davon ausgehen, dass Sie für die Erzeugung von rund 1000 Watt im Jahr eine Fläche von durchschnittlich 10 Quadratmetern an Solarpanelen benötigen.

Je größer also die einzelnen Haushalte sind und je größer der zu erwartende Stromverbrauch, umso mehr Dachfläche muss zur Verfügung stehen.

Die Zahl der Hausbewohner und die Dachfläche bestimmen die Größe

Ein Haushalt mit vier Personen verbraucht im Durchschnitt pro Jahr circa 4.000 kWh. Bei einem Zweifamilienhaushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch läge dieser also zwischen 7.000 und 8.000 kWh.

Also bei einer Dachfläche von rund 70 bis 80 Quadratmetern, welche mit der Solaranlage bedeckt sein müssten. Das ist natürlich viel Fläche, welche nicht jedes Zweifamilienhaus so einfach aufweisen kann.

Aus diesem Grund kann es besonders wichtig werden, den Anteil des selbst verbrauchten Stroms zu optimieren. Somit rentieren sich auch kleinere PV-Anlagen deutlich.

Eine PV-Anlage mit Speicher – mehr Eigenverbrauch lohnt sich

Die Einspeisevergütung wird für einen langen Zeitraum festgelegt und kann nicht verändert werden. Was sich allerdings ändern kann, ist der Strompreis.

Und dieser klettert in der Regel vor allem nach oben. Je weniger Strom Sie also vom Stromanbieter beziehen müssen und je mehr eigens erzeugten Strom Sie verbrauchen, umso stärker rechnet sich dies für Sie.

Über eigene Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch im Zweifamilienhaus nochmals deutlich stärken. Denn in der Mittagszeit, wenn der meiste Strom erzeugt wird, kann dieser kaum verbraucht werden.

Speichern Sie den erzeugten Strom im Stromspeicher und nutzen diesen am Abend, sparen Sie Monat für Monat bares Geld bei der Stromrechnung.

Mehr Rendite durch einen höheren Eigenverbrauch

Auch wenn Stromspeicher in der entsprechenden Größe durchaus teuer sind und die Investitionskosten erhöhen, rentieren sich diese Lösungen in den meisten Fällen deutlich.

Dank steigender Strompreise am Markt und somit sinkenden Kosten für Sie, erhöht sich die Rendite der PV-Anlage auf Dauer deutlich.

Sie profitieren somit langfristig enorm von den höheren Montage- und Investitionskosten für eine Anlage mit Speicherlösung.

Lassen Sie sich einen individuellen Vergleich für die Photovoltaik im Zweifamilienhaus berechnen

Nutzen Sie nun die Möglichkeit sich von uns eine passende PV-Anlage für Ihr Zweifamilienhaus berechnen zu lassen. Sie erhalten einen Überblick über die Kosten, können sich mit der möglichen Leistung vertraut machen und erhalten die wichtigen Kerndaten zur Berechnung der möglichen Rendite. Entscheiden Sie sich jetzt für eine eigene PV-Anlage.

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