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Photovoltaik Windlast

Der Begriff der Windlast ist für viele zukünftige Besitzer von Photovoltaik-Anlagen zunächst einmal ein vollkommen unbekannter Begriff.

Wenn Sie sich allerdings für eine solche Anlage interessieren und eine Anschaffung erwägen, sollten Sie die Windlast in jedem Fall mit einplanen.

Vor allem in den Bereichen Deutschlands, in denen heftige Winde eher zum Alltag als zu den Seltenheiten gehören.

Denn der Wind ist durchaus ein wichtiger Faktor für die Haltbarkeit und Stabilität einer Photovoltaik-Anlage.

Warum der Wind zu einer Gefahr werden kann?

Egal ob die Photovoltaik-Anlage auf dem Schrägdach oder auf flacher Ebene aufgebaut wird, sie muss der Sonne und der Sonnenstrahlung angepasst werden. Das bedeutet allerdings auch, dass die einzelnen Module vom Wind durchaus mit Kraft gepackt werden können. Der Wind kann somit eine direkte Gefahr für die Module und im schlimmsten Fall auch für das Dach darstellen, an welchem die Module befestigt sind.

Photovoltaik Windlast
Windlast und Photovoltaik-Anlagen ©XXLPhoto – stock.adobe.com

Denn bei hohen Windgeschwindigkeiten kommt es schnell zu erheblichen Kräften, welche auf die Module und somit auch auf das Dach einwirken. Die Windlast ist zudem für den Abstand der Solarmodule zur Kante des Daches verantwortlich. Je höher die zu erwartende und berechnete Windlast, umso größer muss der Abstand zur Dachkante zwingend sein.

Dementsprechend wichtig ist es, diese Berechnungen in jedem Fall bereits bei der Planung der Anlage zu berücksichtigen. Denn oftmals ist weniger Dachfläche effektiv nutzbar, als Sie es sich im Vorfeld vorgestellt haben.

Die Gefahren für die Photovoltaik-Anlagen minimieren

Der Begriff der Windlast beschreibt die Belastungen für Dächer oder auch Solarmodule durch die Kraft des Windes. Dabei wird unterteilt in Winddruck und den Sog des Windes. Grundsätzlich ist es so, dass der Winddruck immer auf der dem Wind zugewandten Seite eines Hauses messbar ist, während der Sog auf der anderen Seite des Gebäudes stattfindet.

Aus diesem Grund müssen beide Faktoren immer mit einberechnet werden, da sich der Wind drehen und von den unterschiedlichsten Seiten kommen kann. Nur durch eine konsequente Berechnung der Belastungen durch den Wind, kann eine Photovoltaik-Anlage sicher verbaut werden. Aus diesem Grund sollte vor der eigentlichen Planung einer solchen Anlage immer ein Statiker zu Rate gezogen werden. Schließlich sind neben dem Wind auch Schnee und das Eigengewicht der Anlage ein wichtiger Faktor bei der maximalen Belastung der Dachflächen.

Lassen Sie in jedem Fall eine umfassende Berechnung vornehmen, um Schäden am Gebäude durch die Photovoltaik-Anlage sicher zu vermeiden. Die Wind- und Schneelast kann abhängig von der Position der Immobilie sehr einfach ermittelt werden.  Grundsätzlich können Sie, zusätzlich zur reinen Photovoltaik-Anlage, mit einer zusätzlichen Dachbelastung von rund 20 – 30 Kilogramm pro Quadratmeter rechnen, wenn Sie eine durchschnittliche Wind- und Schneelast zugrunde legen.

Auf diese Punkte sollten Sie in jedem Fall achten

Bevor Sie eine Photovoltaik-Anlage oder auch eine Solaranlage planen lassen und sich zum Kauf entscheiden, sollten Sie folgende Punkte in jedem Fall beachten:

  • Die Installation Ihrer neuen Anlage sollte immer auf Basis einer umfassenden Windkraftberechnung Dies garantiert die sichere Anbringung.
  • Wenn Sie in Gegenden mit starkem Wind und entsprechend hoher Windlast leben, sollten Sie bei den Verankerungen der Module auf besonders stabile Varianten Wert legen. Dies mag zwar geringe Mehrkosten verursachen, erhöht die Sicherheit allerdings spürbar.
  • Nach starkem Wind oder auch nach Stürmen sollten Sie immer die Befestigung der Anlage prüfen. Dies kann im Herbst oftmals ein wenig mehr Arbeit bedeuten, hilft aber auch kleinere Schäden frühzeitig zu entdecken. Diese können in der Regel kostengünstig repariert werden.
  • Übersehene Schäden an der Befestigung können sich beim nächsten starken Wind schnell zu einem sehr teuren Problem ausweiten. Dementsprechend wichtig ist eine konsequente Überprüfung.

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