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Photovoltaik Steuern

Leider gibt es auch Themen, welche in Bezug auf die Photovoltaik-Anlage von vielen Menschen nur ungern bearbeitet werden. Vor allem das Thema Steuern ist für viele Betreiber ein echtes Ärgernis.

Doch auch die Auswahl der passenden Versicherung kann durchaus wichtig sein. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei beiden Themen achten müssen und welche Vorteile sich für Sie durch den richtigen Umgang mit dem Thema ergeben.

Profitieren Sie bei der eigenen Photovoltaik-Anlage von unserem Know-how.

Mit der eigenen Photovoltaik-Anlage eine gewerbliche Tätigkeit ausführen.

Sobald Sie den von der Photovoltaik-Anlage erzeugten Strom nicht vollständig selbst nutzen, sondern diesen in das Stromnetz einspeisen, gehen Sie für die Steuerbehörden einer gewerblichen Tätigkeit nach.

Allerdings gibt es auch hier klare Richtlinien. Denn der Begriff der gewerblichen Tätigkeit ist einmal im Ordnungsrecht und im Steuerrecht vertreten. Einen Gewerbeschein für die gewerbliche Tätigkeit nach Ordnungsrecht benötigen Sie erst dann, wenn Sie mehrere Solaranlagen betreiben.

Bei der eigenen und einzeln betriebenen Solaranlage handelt es sich um eine gewerbliche Tätigkeit nach Steuerrecht. Es wird also eine Steuer fällig, welche jedoch nichts mit einem Gewerbeschein zu tun hat.

Ertragssteuer und Umsatzsteuer

Photovoltaik Steuern
©Andrey Popov – stock.adobe.com

Mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage werden zwei verschiedene Steuern fällig. Die Ertragssteuer und die Umsatzsteuer. Beide Arten der Steuer haben nichts miteinander zu tun und werden häufig auch von unterschiedlichen Beamten im Finanzamt bearbeitet.

Die Ertragssteuer wird auf die Betriebsdauer von 20 Jahren der Anlage berechnet. Erzielt die Anlage auf diese Zeit gerechnet einen Gewinn, möchte der Staat von Ihnen die Ertragssteuer auf diese Gewinne.

Was passiert bei Verlustrechnung?

Verzeichnet die Anlage allerdings auf diesen Zeitraum berechnet Verluste, wird die Anlage in der Regel als Liebhaberei bezeichnet. Denn der Staat möchte an den Gewinnen mitverdienen, die Verluste aber nicht steuerlich geltend machen.

Für die Ertragssteuer muss also eine umfassende Erklärung erstellt und eingereicht werden. Aus dieser muss hervorgehen, ob Sie auf 20 Jahre gerechnet mehr Einnahmen erzielen, als durch die Kosten der Anlage und deren Betriebskosten ausgegeben wurden.

Was muss berücksichtigt werden?

Da hierbei viele unterschiedliche Faktoren wie unter anderem die Degression, aber auch die Abschreibung und die Finanzierung zu berücksichtigen sind, wird eine solche Rechnung in der Regel durch die ausführende Solarfirma erstellt.

Diese Rechnung können Sie dem Finanzamt vorlegen. Optimal ist es, wenn die Photovoltaik-Anlage dem Finanzamt als Totalverlust gemeldet werden kann. In diesem Fall sparen Sie sich viel Arbeit und Mühe und profitieren dennoch von der Anlage.

Denn die meisten Anlagen laufen deutlich länger als die veranschlagten 20 Jahre und können somit immer noch für Sie vorteilhaft betrieben werden.

Und die Umsatzsteuer?

Die Umsatzsteuer ist wieder ein anderes Thema. Hier sollten Sie sich von einem Steuerfachmann beraten lassen, ob für Sie die Regelbesteuerung oder die Kleinunternehmer-Regelung besser ist. Eine pauschale Aussage lässt sich leider nicht treffen.

Lohnt sich die PV-Anlage trotz der steuerlichen Erfassung?

Natürlich senkt die Steuer den Gewinn der Anlage deutlich. Durch verschiedene Tricks wie den Totalverlust, den wir bereits oben genannt haben, können Sie allerdings auch hier einige Vorteile genießen.

Zudem können in vielen Fällen die Anschaffung, aber auch die Wartung und die Reparatur der Anlage steuerlich geltend gemacht werden. Grundsätzlich ist es in Deutschland so, dass sich Photovoltaikanlagen auch mit den steuerlichen Abzügen für Sie als Nutzer deutlich lohnen und somit finanzielle Vorteile mit sich bringen.

Die Photovoltaik-Anlage versichern

Eine Photovoltaik-Versicherung kostet Geld und minimiert somit den Gewinn der Anlage. Dennoch können die Versicherungen wichtig und sinnvoll sein.

Schließlich lassen Sie sich teure und durchaus auch empfindliche Technik auf das Dach montieren. Und diese möchten Sie natürlich über einen möglichst langen Zeitraum nutzen.

Dabei gibt es auf dem Markt mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Versicherungen für die PV-Anlage, welche alle mehr oder minder sinnvoll sind. Darunter fallen unter anderem:

  • die Diebstahlversicherung
  • die Montageversicherung
  • die Photovoltaik-Ertragsausfallversicherung

Zudem können Sie die Photovoltaik-Anlage unter anderem in die Wohngebäudeversicherung und die Haftpflichtversicherung mit aufnehmen lassen. Diese beiden Bereiche sind in jedem Fall wichtig und sinnvoll.

Zum einen ist die Anlage somit vor Schäden durch Hagel, Feuer, Sturm und Blitzschlag abgesichert. Mit der Haftpflichtversicherung sind Sie auch bei Schäden gegen Dritte durch die Anlage optimal geschützt.

Auf diese beiden Versicherungen sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Doch was ist mit dem Rest?

Versicherungen sind wichtig für die finanzielle Absicherung

Die weiteren Versicherungen sind unter anderem vom Standort der Anlage abhängig. Denn ein Diebstahl ist nur dann wahrscheinlich, wenn die Anlage auf einem leicht zugänglichen und zugleich schlecht einsehbaren Dach erfolgt.

Die Montageversicherung hingegen sollte vor allem von der montierenden Fachfirma abgeschlossen werden. Für Sie als Nutzer spielt diese eine geringere Rolle. Und die Ertragsausfallversicherung ist nur dann wichtig, wenn Sie die Anlage vor allem zum Geldgewinn nutzen und den Strom nicht selbst verbrauchen möchten.

Aber auch hier lohnt sich die Versicherung erst ab einer gewissen Anlagengröße.

Die eigene PV-Anlage planen? Mit uns kein Problem

Sie möchten nun gerne eine eigene Photovoltaikanlage planen? Dann geben Sie einfach die Wunsch-Daten Ihrer Anlage ein und lassen Sie uns die Arbeit übernehmen.

Wir suchen für Sie die passenden Lösungen und Sie erhalten übersichtlich aufbereitet einen Überblick über die möglichen Lösungen. Einfach, unkompliziert und schnell können Sie sich für eine passende Photovoltaikanlage entscheiden.

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