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Photovoltaik Kosten & Preise 2019

Wer eine Photovoltaik-Anlage plant, macht sich häufig Sorgen um die Kosten. Ein nicht unberechtigter Einwand, allerdings muss dazu gesagt werden, dass bei einer normalen PV Anlage die Kosten in den letzten Jahren deutlich abgesunken sind.

Dennoch sollten wir erst einmal den Aufbau der Kosten und deren Kalkulation umfassend behandeln, denn die Kosten spielen bei der Entscheidung für oder gegen eine solche Anlage eine wichtige Rolle.

Zudem benötigen Sie die Kosten der Photovoltaik-Anlage, um beispielsweise Ihre zu erwartende Rendite richtig zu kalkulieren. Werfen wir also einen Blick auf diese Kalkulationen.

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage pro kWp

Photovoltaik Kosten & Preise
PV Anlage Kosten ©Ingo Bartussek – stock.adobe.com

Die Abkürzung kWp spielt bei der Kalkulation der Kosten eine wichtige Rolle. Denn der Begriff steht für “Kilowatt peak”, also die Leistung einer PV Anlage unter genormten Bedingungen. Die normierten Messbedingungen sehen dabei wie folgt aus. Es wird eine Strahlungsstärke von 1.000 Watt pro Quadratmeter angelegt, wobei die Module eine Temperatur von 25 Grad aufweisen müssen.

So lässt sich ein qualitativ und quantitativ vergleichbarer Wert ermitteln. Dieser Wert ist wichtig, da dieser die Leistungsfähigkeit und die Ertragsfähigkeit der verschiedenen Anlagen und Systeme vergleichbar macht. Somit können Sie beispielsweise über den kWp-Wert die verschiedenen Solarmodule in ihrem Preis und ihrer Leistung optimal miteinander vergleichen.

Allerdings dürfen Sie in Deutschland nicht damit rechnen, dass die Photovoltaik-Anlage beziehungsweise die Module auch die entsprechenden Werte als Nennleistung erreichen. Denn hierzu genügt die Sonneneinstrahlung in Deutschland nur an wenigen Wochen im Jahr.

Beachten Sie auch: Wenn Sie bei einer Solaranlage die Kosten berechnen, muss immer auch ein realistischer Wert für die Nennleistung berücksichtigt werden.

Photovoltaik und Preisentwicklung im Laufe der Jahre

Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht, dass eine Photovoltaik-Anlage enorme Summen verschlingen würde. Doch das ist bei Weitem nicht mehr der Fall. Zum Vergleich werden häufig Photovoltaik-Anlagen für die Dachinstallation mit einer Leistung von bis zu 10 kWp herangezogen.

Im Jahr 2006, also in der Hochzeit des Booms, lagen die Preise pro kWp noch bei rund 4.700 Euro pro kWp. Die letzten Zahlen sind aus dem Jahr 2016 verfügbar, doch diese sprechen eine deutliche Sprache. Im Verlauf von nur 10 Jahren sind die Kosten pro kWp auf gerade einmal rund 1.400 Euro pro kWp abgesunken.

Das bedeutet für Sie, dass die Photovoltaik-Preisentwicklung eine deutliche Sprache spricht. Die Kosten einer Photovoltaik-Anlage sind in den letzten 10 Jahren um mehr als zwei Drittel abgesunken. Die Anschaffung einer solchen Anlage lohnt sich somit in der Regel deutlich früher, sodass Sie eine höhere Rendite erwarten dürfen.

Die PV Anlage und ihre Kosten berechnen

Grundsätzlich ist es so, dass in der Regel bei Dachaufbauten Anlagen mit maximal 10 kWp gewählt werden. Diese sind in der Regel mehr als angemessen dimensioniert, um für eine ausreichende Stromversorgung eingesetzt zu werden.

Zudem ist auch die Dachfläche begrenzt, sodass höhere Werte in der Regel auf Privatimmobilien nicht sinnvoll installiert werden können. Dennoch gilt es die Kosten richtig zu berechnen. Hierbei hilft unter anderem für die Photovoltaikanlage ein Kostenrechner, welchen Sie einfach nutzen können. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die möglichen Kosten.

  • Die Solarmodule schlagen mit 0,5 – 1,0 Euro pro Wp zu Buche
  • Der Wechselrichter liebt bei rund 230 Euro pro kW
  • Die benötigten Kabel liegen in der Regel zwischen 100 und 500 Euro
  • Das Montagesystem wird mit 100 bis 150 Euro pro kWp berechnet
  • Die Montage kostet bei vielen Anbietern rund 200 Euro pro kWp
  • Das Einspeisemanagement kostet ebenfalls mindestens 150 Euro

Rechnen Sie diese Kosten einmal zusammen, liegen Sie bei den aktuellen rund 1.450 Euro pro kWp, welche Sie bei einer modernen PV Anlage an Kosten einrechnen müssen. Im Vergleich zu früheren Jahren immer noch ein äußerst attraktiver Wert.

Die Leistung und Kosten erweitern

Die Kosten einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher-System liegen selbstverständlich nochmals über den bisher errechneten Kosten. Denn sowohl der Batteriespeicher als auch das Energiemanagement müssen entsprechend mit kalkuliert werden und lassen sich somit nicht in einer pauschalen Kostenrechnung abdecken.

Denn die Größe des Batteriespeichers und auch die Dimensionierung der gesamten Anlage muss zu Ihnen, Ihrem Stromverbrauch und Ihren Nutzungszeiten passen. Aus diesem Grund ist es immer wichtig, dass Sie in einem solchen Fall einen entsprechenden Fachmann zu Rate ziehen, welcher Sie aktiv bei der Planung unterstützt und welcher Ihnen die PV Anlage und ihre Kosten umfassend aufschlüsselt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Größe des Batteriespeichers und seine Fähigkeiten einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Kosten nehmen können. Rentieren kann sich ein solches System allerdings in jedem Fall.

Verschiedene Faktoren bei der Kalkulation der Kosten

Wenn Sie die Kosten der Photovoltaik im gesamten Überblicken, werden Sie sicherlich zunächst einmal weniger gewillt sein, viel Geld für eine solche Anlage auszugeben. Doch Sie dürfen nicht nur die PV Anlage und Ihre Kosten betrachten, sondern auch den Gewinn und die Einsparungen. Denn zum einen erhalten Sie für jedes Kilowatt, welches Sie in das Netz des Stromversorgers einspeisen, eine sogenannte Einspeisevergütung.

Diese ist allerdings nicht sonderlich hoch. Doch Sie sparen durch die eigene Stromerzeugung auch massiv Stromkosten bei Ihrem Energieversorger.

Somit sparen Sie durch eine solche Anlage Monat für Monat bares Geld. Die Kosten der PV Anlage amortisieren sich im Laufe der Zeit und Sie beginnen sogar Gewinne zu machen. Die Rendite steigt!

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