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Photovoltaik Dach: Flachdach | Satteldach | Pultdach

Sie planen eine eigene Photovoltaik-Anlage und machen sich Gedanken, wie Sie diese Lösung bei sich am Haus realisieren möchten?

Wir zeigen Ihnen, wie die verschiedenen Dachformen im Bereich der Photovoltaik nutzbar sind und welche Alternativen in diesem Bereich Ihre Optionen deutlich erweitern.

Denn es gibt mittlerweile Lösungen für beinahe jede Anforderung.

Das Dach hat enorme Auswirkungen auf die Effizienz einer PV-Anlage

Sowohl die Ausrichtung als auch die Größe des Daches haben eine enorme Auswirkung auf die spätere Leistung Ihrer PV-Anlage.

Doch auch die Dachform spielt durchaus eine Rolle und sollte im Vorfeld unbedingt beachtet werden. Denn bei manchen Dachformen kommt es zu Komplikationen, während andere problemlos genutzt werden können.

Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Unterschiede und Möglichkeiten.

Die richtige Dachausrichtung: Das sollten Sie wissen

Im Optimalfall ist die PV-Anlage immer in Richtung Süden ausgerichtet. Denn in Deutschland lässt sich mit dieser Ausrichtung die höchstmögliche Energiedichte mit der Anlage erreichen.

Doch nicht immer kann die Dachausrichtung so exakt bestimmt werden. Sie müssen sich allerdings nur wenig Sorgen machen. Denn auch Abweichungen bei der Ausrichtung können durchaus in Kauf genommen werden.

Es gehen, selbst bei absolut ungünstiger Ausrichtung, in der Regel maximal 10 Prozent der gesamten Leistung durch eine falsche Ausrichtung verloren. Ärgerlich, aber bei manchen baulichen Gegebenheiten leider nicht zu ändern.

Photovoltaik beim Flachdach – bleiben Sie flexibel

Photovoltaik Dach: Flachdach | Satteldach | Pultdach
©Hans Engbers – stock.adobe.com

Flachdächer bieten durchaus eine gute Möglichkeit, um auf diesen eine PV-Anlage zu installieren. Sie erhalten dabei den Vorteil, dass die Aufstellrichtung der Module und auch der Aufstellwinkel optimal angepasst werden können. 

Dabei müssen Sie aber unter anderem Faktoren wie den Reihenabstand und die damit einhergehende Verschattung bedenken, wenn Sie die Leistung der Anlage kalkulieren.

Zudem bedürfen diese Module einer stärkeren Befestigung, sind diese doch auf Flachdächern deutlich stärker dem Wind ausgesetzt.

Hier gilt es mit den Experten und Fachfirmen vor Ort die passende Lösung für jedes Dach individuelle zu entwickeln.

Spitzdach und Schrägdach: Ihre Optionen im Überblick

Spitzdächer und auch Schrägdächer, sogenannte Pultdächer eignen sich durchaus für die Installation einer passenden Photovoltaik-Anlage. Wichtig ist hierbei nicht nur die Ausrichtung, sondern auch die Schräge der Dachfläche.

Denn auch der Aufstellwinkel der PV-Module kann einen erheblichen Unterschied bei der Energiegewinnung ausmachen. Vor allem dann, wenn das Dach nicht perfekt in Richtung Süden ausgerichtet ist.

Je größer die Abweichung der Ausrichtung, umso stärker auch die Einbußen bei zu steil montierten PV-Modulen.

Die PV-Anlage auf dem Walmdach

Bei einem Walmdach ist die verfügbare Dachfläche für die Photovoltaik häufig stark begrenzt. Zudem gibt es unterschiedliche Dachneigungen, was die Installation der Anlage zusätzlich verkompliziert.

Allerdings gibt es moderne Lösungen, wo unterschiedliche Dachflächen mit Solarmodulen ausgestattet werden können und gemeinsam die aufgenommene Energie in den Wechselrichter einspeisen.

Diese Anlagen müssen gesondert berechnet werden, bieten Ihnen aber die Möglichkeit, auch bei Walmdächern von den vielen Vorteilen der Photovoltaik zu profitieren.

Die InDach-Anlage als echte Alternative

Bei vielen Dachformen können Sie neben der klassischen PV-Anlage auch auf die sogenannte InDach-Lösung zurückgreifen. Dabei ersetzten die PV-Module die klassischen Dachziegel, sodass die gesamte Dachfläche von den Modulen eingenommen wird.

Die Vorteile der InDach-Lösung liegen in der sehr hohen Energieausbeute. Zudem können Sie solche Lösungen auch nutzen, wenn aufgrund der Dachform oder der Ausrichtung ansonsten nicht ausreichend Fläche für eine vollständige Anlage auf dem Dach vorhanden wäre.

Somit nutzen Sie die Fläche äußerst effizient und profitieren von der höheren Energiegewinnung. Ein weiterer Vorteil: Bei einer umfassenden Sanierung oder einem Neubau sparen Sie die Kosten für die Dachziegel, was die Kosten für diese Variante nochmals deutlich abschwächt.

Weitere Lösungen für mehr Flexibilität

Auch wenn auf dem Dach nicht ausreichend Fläche vorhanden ist, müssen Sie nicht unbedingt auf eine eigene PV-Anlage verzichten.

Es gibt durchaus die Möglichkeit solche Anlagen auch auf dem Carport oder auf der Terrasse zu installieren und somit diese Flächen effektiv zur Stromgewinnung einzusetzen.

Ist die Fläche ausreichend groß, können Sie so viel Energie erzeugen, dass Sie Ihren Eigenverbrauch auch mit einer solchen Lösung decken können.

Die PV-Anlage muss von der Größe und Leistung zu Ihnen passen

Wichtig ist, dass die Größe der Anlage zu Ihnen und Ihrem Stromverbrauch passt. Zumindest dann, wenn Sie den Strom auch selbst verbrauchen möchten.

Sie können selbstverständlich die Anlage auch rein auf die Einspeisevergütung hin optimieren. Profitieren dann aber nur wenig von der Umweltentlastung durch die eigene Anlage.

Zudem können Sie durch einen höheren Eigenverbrauch Ihre Rendite deutlich stärker steigern. Eine umfassende Beratung kann hier hilfreich sein.

Beschattung & Co – weitere Punkte bei der Bewertung von Dachflächen

Neben der reinen Dachfläche, der Ausrichtung und der Dachform spielt auch die Verschattung der Anlage eine wichtige Rolle.

Achten Sie aus diesem Grund bereits vor der Planung darauf, ob Teile des Daches regelmäßig im Schatten liegen. Denn dies mindert den Ertrag der PV-Anlage deutlich.

Nutzen Sie den Vergleich, um verschiedene Varianten miteinander zu vergleichen

Über unseren PV-Anlagen-Vergleich können Sie sich Kalkulationen der verschiedenen PV-Anlagen nach Ihren Vorgaben zukommen lassen.

So können Sie anhand harter Fakten und Zahlen bestimmen, welche Lösung sich für Sie überhaupt rentiert und eignet.

Dabei spielt die Dachform selbstverständlich eine wichtige Rolle. Wir helfen Ihnen gerne!

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